Lancierung des Kantonalen Integrationsprogramms 2018 - 2021 (KIP 2)

13.02.2018 - Mitteilung

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Jahr für Jahr gelingt es im Kanton Zürich, rund 20 000 neu zugezogene Migrantinnen und Migranten erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten unter anderem die hohe Qualität des Bildungssystems und die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Trotz diesem mehrheitlich positiven Bild ist die gesellschaftliche und berufliche Integration für gewisse Gruppen schwierig, beispielsweise für Frauen mit kleinen Kindern, spät eingereiste Jugendliche oder Personen aus der Fluchtmigration. Sie können ihr Potential nicht optimal nutzen, weil ihnen Informationen oder Fachwissen fehlt oder sie ihre Sprachkenntnisse verbessern müssen. Dies kann den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung oder die Stellensuche erschweren.

Hier setzen die von Bund und Kantonen gemeinsam getragenen kantonalen Integrationsprogramme (KIP) an. Dort, wo die Regelstrukturen ungenügend greifen, werden spezifische Massnahmen bereitgestellt und finanziell unterstützt, diese werden spezifische Integrationsförderung genannt.

Der Zürcher Regierungsrat genehmigte im Juni 2017 das von der Fachstelle Integration erarbeitete zweite kantonale Integrationsprogramm für die Jahre 2018 bis 2021 (KIP 2). Mitte Dezember 2017 wurde es mit der Programmvereinbarung zwischen dem Bund und dem Kanton verbindlich festgelegt. Heute wird die neue Programmphase offiziell lanciert mit der Veröffentlichung des definitiven KIP 2-Dokuments.

Das KIP 2 umfasst ein breites Spektrum an Massnahmen. Aufgrund der im KIP 1 gesammelten Erfahrungen setzt der Kanton Zürich auch im KIP 2 einen deutlichen Akzent bei der Förderung der Sprachkompetenzen, bei den Massnahmen zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und Zusammenlebens und zur Arbeitsmarktintegration insbesondere von Flüchtlingen. Zudem werden die Massnahmen zum Schutz vor Diskriminierung verstärkt.

Die bisherigen Grundsätze und Ziele bleiben mit wenigen Ausnahmen unverändert. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden wird konsolidiert und weiterentwickelt, die Zusammenarbeit mit den Regelstrukturen verstärkt, damit eine koordinierte Steuerung der kantonalen Integrationsmassnahmen möglich ist, und die Akteurinnen und Akteure der Migrationsbevölkerung werden stärker einbezogen.

KIP 2 - Damit Menschen aus allen Ländern bei uns ein neues Kapitel aufschlagen können.

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